Dezember 2006, Panama background image

Welcome to the isthmus

wann Dezember 2005

wo Panama City, Panama

15. - 17. Dezember 2005: Panama City

Old school view
Old school view

Kenner der griechischen Sprache, ihr könnt euch schon anhand der Betreffzeile ausmalen wo ich mich befinde: Auf einem schmalen Streifen Land, der zwei größere Landmassen verbindet, in meinem Fall für die, die noch nicht wissen, wo ich seit 18 Stunden bin, Süd- und Mittelamerika.

Und um gleich zwei Dinge zu sagen, die den Neidfaktor in die Höhe treiben:
1) Neben mir befindet sich eine Hängematte in die ich mich gleich legen werden um dazu eine frisch geköpfte Ananas zu genießen.
2) Während in Freiburg man beschlagene Brillenscheiben kriegt, wenn man momentan aus der Kälte in die warme Kneipe kommt, habe ich diese bekommen, als ich aus dem kühlen Taxi in die Hitze der Altstadt ausstieg.

Der Flug verlief recht unspektakulär, außer dass ich sehr enttäuscht von der Zuverlässigkeit der westlichen Arzneimitteltechnik bin. Während die Packungsbeilage von Dramamin (und vor allem Konsumenten selbiger Seekrankheitspillen) nach Einnahme einer Tablette von einem achtstündigen Schlaferlebnis berichten, so ist dieses auch nach Einnahme einer zweiten Pille bei mir nicht eingetreten und ich musste mich mit gelegentlichem Wegdösen und zweitklassigen Filmen (z.B. Gremlins aus den 80ern) begnügen. Und da das Bier wie üblich auf diesen Flügen 5$ kostet, konnte ich mich auch nicht dazu überwinden, die Wechselwirkungen von Alkohol und diesen Tabletten auszutesten.

Egal, Panama Stadt an sich ist schön, zumindest die Ecken, die man als Tourist sich ansehen sollte. Auf dem Weg dorthin fährt man dann aber auch durch Gegenden wo man selbst bei Tag nicht alleine durchlaufen will. Und wenn sogar die schönste Ecke von PanamaCity, wo alte spanische Häuser und sogar der PräsidentenPalast sind und tagsüber Fahrradpolizisten patroullieren und einem freundlich weiterhelfen, des nachts zu einem “Da-gehn-sie-bessser-nicht-hin”-Revier wird, dann sollte man so etwas nicht in eine Email schreiben, die auch die eigene Mutter liest. Also Mama, mach dir mal keine Sorgen, wir gehen da nicht hin (zumindest nachts).

Panama City
Panama City

Wohin wir aber gehen werden, ist morgen Richtung Süden in die Provinz Los Santos. Da solls schöne unberührte Strände haben und wenn es uns da nicht gefällt, zieht’s uns gleich weiter Richtung Westen zu dem höchsten Berg Panamas (dies war natürlich Teynas Idee).

So, jetzt gehts ab in die Hängematte, mal sehn ob da schon ne kleine Deutsch auf mich wartet.

Adios, V

PS: Kann mal jemand meinem Cousin Mike und seiner Frau Bescheid sagen, dass ihr Emailpostfach voll ist? Und hat Silke überhaupt noch eine Emailadresse? Verkauft LikeAStuntman immer noch Platten in Japan? Geht irgendjemand gerne auf Klassentreffen?

18. - 23. Dezember 2005: Santa Catalina

Ab vom Schuss
Ab vom Schuss

Freunde des eisigen Winters, es reicht momentan leider nur für eine knappe Ortsangabe, da das einzige lokale Internetcafe nur via Guatemaltekischem Satelliten Verbindung zur Außenwelt aufnehmen kann: Santa Catalina südöstlich von Santiago ist wo wir uns momentan in Panama aufhalten. Den Rest kennt ihr ja schon bzw. könnt ihn euch denken:

  • heiß und regenfrei
  • kühles Meer, d.h. ein Strand ist direkt daneben
  • tropische Palmen und bildschöne Sonnenuntergänge
  • frisches Seafood und günstiges Bier
  • Tauchen und Schnorcheln in Korallenriffen

Danke, euer jetzt bis hierher zu hörendes verzweifeltes Aufschreien nach Vergeltung ist Lohn genug für meine Arbeit diese Email zu schreiben. Mehr von uns, wenn wir wieder in Orten sind, wo

  • das einzige Telefon nicht erst gestern wieder zum ersten Mal seit 4 Wochen funktioniert
  • jeder auch Mastercard/Visa nimmt, da man einen eigenen Telefonanschluss hat
  • man auch ohne 4-Radantrieb hinkommt

So, dass zeigt hoffentlich wie abgeschieden wir hier sind (und wir lieben es).

Buenas noches, V

24. - 30. Dezember 2005: Boquette

Hauptstraßenverkehr
Hauptstraßenverkehr

Frohe Weihnachten, Freunde, verspätet, aber aus triftigem Grund. Denn es ist Zeit für mich, Buße zu tun, nicht für die lange Zeit ohne ein Lebenszeichen von mir, sondern für meinen Hochmut, mit der ich meine Urlaubsreisen ankündige und euch versuchte neidisch zu machen. Denn höret, die letzten Tage, genauer gesagt seit dem 23. plagt mich die Rache dafür in Form eines Fiebers, was mir körperlich zusetzt. Nun, was genau ist seit meiner letzten kurzen Email passiert?

Wir ihr euch erinnert waren wir in dem kleinen örtchen Santa Catalina und haben dort das Strandleben genossen, was neben Tauchen bzw Schnorcheln auch Teynas und meine erste Surfstunden beinhalteten. Ein freundlicher Argentinier, der sonst ein Restaurant im Dorf hat, hat uns kostenlos Lektionen erteilt und am Ende haben wir es sogar geschafft ganz kurz auf den Brettern stehen zu bleiben (“ganz kurz” = 0,5 - 1 Sek). Definitiv ein Sport, den ich bei Gelegenheit weiterverfolgen sollte. Nur zu blöd, dass ich bei meinem letzten Ritt eine Finne des geliehenen Boards abgebrochen habe. Aber wie sagte Abends dazu ein anderer Surfer, ein Waldfeuerwehrmann aus Oregon: “And if there are no good waves out there, at least you have nice day in the sea.”. Passend dazu gab es einen Stromausfall fürs ganze Dorf, der erst am nächsten Morgen gefixt war, so dass wir einen sehr romantischen Abend mit Kerzenschein verbrachten.

Wir nennen es Surfen
Wir nennen es Surfen

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag dann einen Ausflug auf eine nahe gelegene, geschützte Insel machen, aber ich wachte morgens mit Fieber auf. Der Ausflug war damit gecancelt und Teyna meinte ganz trocken: “Ich würde ja Surfen gehen, aber das Board hast du ja auch kaputt gemacht”. Da kein Arzt in Santa Catalina und der nächste größere Ort 90 Minuten Autofahrt entfernt ist, machten wir uns am nächsten Tag auf in eine Stadt zu fahren, wo wir a) einen Doktor finden würden, wenn es nicht besser wird und b) man auch was unternehmen kann. Da an dem Morgen auch auf einmal kein Wasser mehr aus den Hähnen kam, war das letzte Zeichen zum Aufbruch.

Fieberfarbenfoto in Boquette
Fieberfarbenfoto in Boquette

Also ging es nach Boquette, wo wir abends auch gleich Punkt a) in Anspruch nahmen, da meine Fieber bedenklich wurde und ich auch rote Punkte an den Beinen hatte. Jedoch gab der Arzt Entwarnung und diagnostizierte eine grippe-ähnliche Infektion, wogegen er mit einfache paracetamol-ähnliche Tabletten gab, und Bisse von kleinen Käfern, die vermutlich den billigen Preis des Hostels in Santa Catalina erklärten. Weihnachten verbrachte ich somit mit Teyna im Hotelzimmer vor einem rein spanisch sprechenden Fernseher und “Kevin allein in New York”. Tja und so waren auch meine anderen Tage bisher in Boquette, unauffällig und ohne große Touren. Das einzige was ich tat war eine Kaffeeplantage zu besuchen, aber selbst das strengte mich so an, dass ich fast nicht glaube “nur” eine Grippe zu haben. Teyna hat dafür wieder mal einen Vulkan bestiegen und macht gerade noch eine Wanderung und dann schaffen wir uns nach David, um uns einen weiteren Tag Pause zu können, bevor wir uns nach San Jose, Costa Rica weitermachen. @Esther: Noch irgendwelche Tips für die Stadt? Nehmen die auch im Zweifelsfall US-Dollar?

Also, ich hoffe ihr habt auch ohne mich alle ein frohes Fest gehabt, eventuell sogar ein Klassentreffen, von dem ich gerne eine kurze Zusammenfassung hören würde. Habt alle ein tolles Sylvester, ich versuche zu dem Zeitpunkt nicht wieder krank im Hotelbett zu liegen.

Demütigst, V

PS: Eine weitere unangenehme Nebenwirkung meiner Erkrankung trat auf, als Teyna am 24. abends vom Einkaufen zurückkam und sagte: “Die einzige Apotheke, die noch Fieberthermometer verkaufte, hatte nur noch rektale!”

31. Dezember 2005 - 8. Januar 2006: Bocas Del Toro

Welcome to the jungle
Welcome to the jungle

Der Urlaub ist vorbei, liebe Zuhörer, und anstatt aus tropischen Klimaten melde ich mich nun aus dem kalten und noch mit Schneeflecken versehenen Idar-Oberstein. Brrrrrrrr, was aber auch an der Erkältung liegen mag, die ich mir über die Klimaanlage der Flugzeuge wohl eingefangen habe.

Egal, die letzten Tage hatten es jedenfalls nochmal in sich und in guter alter Tradition sind Teyna und ich NICHT nach Costa Rica gefahren (der Dialog morgens im Bett vor der Abreise lautete ungefähr: “Lass uns lieber nicht fahren” “Okay”) sondern in Panama geblieben und hoch an die Karibikküste nach Bocas Del Toro, eine Inselgruppe, wo wir uns nicht auf der Hauptinsel sondern notgedrungen auf der Nebeninsel Bastimentos niederließen, denn einen Tag vor Sylvester per Telefon eine Unterkunft dort zu reservieren ist ungefähr so erfolgreich wie Kaiserslautern vor dem Abstieg in die zweite Liga zu bewahren. Dennoch fanden wir ein Hostel was uns für 40 $ die Nacht abnehmen wollte, also ab wieder in den Bus, 4 Stunden mit dem Bus für 7$ über Berg und Tal an die Küste, dort ein Taxi für 2$ an den Anleger der nur 3 Minuten entfernt war (Ausbeuter, schreie ich da nur), dann ein ziemlich schickes Boot betreten, dass uns zuerst nach Bocas bringen sollte. Leider hatte das Boot die unangenehme Eigenschaft, seinen Motor alle 100 Meter ausgehen zu lassen, also mussten wir kaum gestartet wieder umdrehen und uns auf kleinere, wackelig aussehende Boote verteilen lassen, was aber gut war, da wir in den nächsten Tagen immer wieder diese kleinen Wassertaxis benutzen mussten, um auf diesen Inseln von A nach B zu kommen.

Bocas Del Toro
Bocas Del Toro

Nun, auf Bocas das nächste Taxi genommen um nach Bastimentos in unser Hostel zu kommen und was trafen wir dort an (außer keine Autos, da es dort nur Fußwege aber keine Straßen gibt)? Ein Hostel auf Stelzen im Meer mit Veranda und Hängematten mit Blick aufs Meer, wo die Innenräume mit Holz verkleidet waren und man von den Geräusch der Wellen in den Schlaf gewiegt wird. Der Preis war also gerechtfertigt. Zum Vergleich (und als Tip für Leute die bald auf Hochzeitsreise mehr Geld ausgeben wollen) sei noch gesagt, dass man für (nur) den doppelten Preis im Hotel JungleLodge mitten im Urwald auf der Insel in traumhaften Einzelbungalows in mit Moskitonetzen umwickelten Himmelbetten mit Blick auf Flora und Fauna die Nächte verbringen kann.

I´m a cowboy....
I´m a cowboy....

Also konnten wir nun in Ruhe Sylvester dort ohne irgendwelche Fieberschübe verbringen und die Einwohner und Sitten des einzigen Ortes der Insel genauer studieren. Wie gute Panamanesen nehmen erster jeden Grund zum Feiern gerne an und das taten sie auch so sehr mit Sylvester, dass wir am nächsten Tag Probleme hatten einen Platz zu finden, der noch Essen verkaufte, da anscheinend die Wirte entweder noch im Bett oder schon wieder anderswo am saufen waren.

Nun denn, Bastimentos hatte wieder einige “Erste Male” für mich bereitgestellt, so dass ich nach “Erstem Surfen”, “Erster Fahrt hinten im Ambulanzwagen” (erwähnte ich das eigentlich, dass ich bei meinem Fieber mit dem Krankenwagen vom Hotel zum Doktor gefahren wurde (den Rückweg von ca 300 Metern sind wir zu Fuss gegangen, da der Fahrer nicht warten konnte)?) nun folgende Dinge auf meine Liste setzen kann:

  • “Erstes richtiges Panamanesisches Frühstück”: Wir trafen ein belgisches Pärchen im Hotel, wobei der weibliche (und schwangere) Teil ihre ersten 18 jahre in Panama lebte und uns deshalb sagen konnte, dass Panamanesen zum Frühstück Steak und Würstchen essen, manchmal auch Huhn. Fantastische Nachrichten, die ich natürlich sofort und die nächsten Tage umsetzen musste
  • “Erstes Reiten”: Ja, ich bin auf den Rücken der Tiere gegangen wo das Glück der Erde liegen soll. Eine Deutsche (was wir erst nach 5 Minuten englischer Konversation rausfanden) hat sich auf Bastimentos niedergelassen, und bietet dort Reitausflüge mit ganz ruhigen und zahmen Pferden an, die sich sogar von so blutigen Anfängern wie mich nicht aus der Ruhe bringen lassen, was aber dann so weit ging, dass mein “Lukas” sich nur dann in Bewegung setzte, wenn Bettina in dazu antrieb. Von meinen Aufforderungen und Seitenhieben ließ er sich jedenfalls nie beeindrucken. Dennoch scheine ich ein guter Reiter zu sein, denn meine Haltung war so gut dass ich weder am nächsten Tag Muskelkater oder Schmerzen hatte und sogar am Strand Galopp gemacht habe ohne runterzufallen, JippppiiieiiiiyeeeaHH
  • Morning has broken
    Morning has broken
  • “Erste Höhlenwanderung”: Eine der angebotenen Touren auf der Insel war eine Höhle mitten im Urwald zu erkunden, die erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde. Nach Kanufahrt und Wildernisdurchquerung (RIESIGE Bambussträucher, die 20 Meter in die Höhe ragten, und Kakaofrüchte wurden direkt vom Strauch gepflückt, geköpft und die enthalten Bohnen gelutscht) kamen wir am Eingang an, wo wir mit Helm und Taschenlampe versorgt wurden, beides von mir oft gebrauchte Utensilien. Zak, ein Amerikaner hatte das Glück, derjenige zu sein, der keinen Helm mehr abbekam, aber er hat gut aufgepasst. Die Höhle an sich war nass und teilweise kinnhoch überflutet, da ein steiger Rinnsal aus den hinteren Teilen entspringt, was aber garnicht so schlecht war, da zuerst viele Fledermäuse unsere Aufmerksamkeit erregten und die Frage, wo deren Dung eigentlich ist, zum Glück mit dieser dauernden Wasserspülung mit “Nicht an unseren Füßen” beantwortet werden konnte. Nachteil war (außer dass wir keine Fotos machen konnten, da keiner eine wasserfeste Kamera dabei hatte), dass man an einer Stelle wie erwähnt bis zum Kinn im Wasser stand (das galt zumindest für mich, Teyna musste aufgrund der Höhendifferennz schwimmen) und sich zwischen zwei engen Steinen durch die Höhle quetschen musste. Definitiv nichts für Leute mit Platzangst!
  • Nix los hier ;-)
    Nix los hier ;-)
  • “Erster Propellerflug”: Am vorletzten Tag ging es mit AirPanama anstatt dem Bus zurück nach PanamaCity in einer doch recht vertrauenserweckenden Maschine, nur Teyna wurde es mulmig aufgrund der leichten Schwankungen in der Luft. Die armen Touristen, die an diesem Tag in Bocas landeten hatten Pech, denn wir starteten in strömenden Regen. Gut, wenn ein Ort dann schlecht wird, wenn man in verlässt.

Nach dem obligatorischen Shoppingtag in PanamaCity hieß es dann Abschied nehmen im Flughafen von Land und Teyna, da ihr Flug 45 Minuten vor meinem abheben sollte. Man beachte mal wieder den Konjunktiv, dann hier schlägt wieder Murphys Gesetz zu, diesmal in der Ausprägung: “Wenn du 6 Stunden Umsteigezeiten auf deinem Flug hast und du auf einem langweiligen, miesen kleinen Flughafen umsteigen musst wo nichts dich unterhalten könnte, dann ist dein erster Flieger überpünktlich und dein Anschlussflug verspätet sich so, dass du 7 Stunden Löcher in die Terminaldecke starren musst. Wenn du aber so wie ich insgesamt 6 Stunden Umsteigezeiten auf zwei amerikanischen Flughäfen hast an dem Tag wo auf allen Fernsehern dort live AmericanFootball-Finalspiele gezeigt werden, dann verspäten sich schon dein erster Flug und alle andere danach so sehr, dass du immer von Ankunftshalle nach Abfluggate hetzen musst um deinen Flug zu kriegen und du hast nicht eine ruhige Minute um Football zu schauen.” So hatte sich mein erster Abflug schon um eine Stunde verschoben und erst in New York, als alle Spiele vorbei waren, hatte ich ne halbe Stunde Zeit, mir der Abspann der Fußballübertragung anzuschauen. Juchu für Murphy!

Zusammengefasst war der Urlaub dennoch toll, trotz Krankheit und miesen Kinoprogramm auf den Delta-Flügen. Panama ist schön, aber sicherlich nichts für den Pauschaltouristen. Wollen wir hoffen, dass die Amerikaner und reichen Panamanesen es nicht zubauen mit Touribunkern und Ferienhäusern. In Bastimentos bauen sie gerade 1000 Hütten zum Verkaufen und Vermieten (inklusive einer Straße). Was dies (was ungefähr einer Verdreifachung der Hüttenzahl entspricht) für die Umwelt bedeuten mag, ist jetzt noch nicht absehbar. Besuchen sie also Panama, solange es noch steht. Denn ich denke bis heute, dass es ein leichtes Erdbeben war, was unser Zimmer in Bastimentos auf dem Wasser hat leicht für 15 Sekunden schwanken lassen. Der Sex unserer Nachbarn hat erst 15 Minuten später angefangen und hat zwar auch die Wände wackeln und deren Bett quietschen lassen, aber dabei konnte man wenigsten durch die Jubelrufe der Frau erkennen, worum es sich handelt (es sei denn sie freut sich riesig über Erdbeben).

In diesem Sinne bis zum nächsten Urlaub (Kambodscha oder Ecuador stehen auf der Wunschliste) verbleibe ich demütigst euer, Veeck